Berufsgruppenübergreifend - Fortbildung

Jährliche Pflichtfortbildung für Betreuungskräfte: "Ich kann nicht wollen" - Depression im Alter


Termin: 07.10.2024 | Dauer: 07.-08.10.2024 | 2 Tage, 16 UE | Uhrzeit: 08:00 - 16:00 Uhr | Gebühr: 215 € | Zielgruppe: Betreuungskräfte, Interessierte aus den Bereichen der sozialen Arbeit, (Alten)Pflegehelfer | Anmeldeschluss: 08.09.2024 | Ort: Katharina Kasper Akademie, Dernbach | Ansprechpartner: Ilona Seel-Schön | Kursleitung: Claudia Merfels

Hintergrund

Betreuungskräfte sind gesetzlich verpflichtet, jährlich in einer mindestens 16-stündigen Fortbildung ihr Fachwissen und ihren Wissenstand zum Umgang mit pflegebedürftigen Menschen zu aktualisieren. Die Fortbildung gibt den Betreuungskräften Raum für die Reflektion der beruflichen Tätigkeit und Praxis.

Themen, die Sie erwarten

Depressionen im Alter gehören neben der Demenz zu den häufigsten Krankheitsbildern alter Menschen. Dabei sind die Krankheitsanzeichen nicht immer eindeutig, zum Teil auch durch herausforderndes Verhalten "versteckt" sichtbar. Im Prinzip unterscheiden sich depressive Störungen im Alter nicht wesentlich von solchen des mittleren und höheren Lebensalters. Wo liegt also die Differenzierung zwischen Traurigkeit, depressiver Verstimmtheit und einer Demenz?

  • Grundlagen der Altersdepression
  • Ursachen, Symptomatik/Psychosomatik und Verhalten von alten Menschen mit Depressionen
  • Verlaufsformen und Schweregrade
  • Unterschied Demenz und Depression
  • Umgang und aktivierende Maßnahmen
  • Selbstpflege sowie Förderung der Resilienz

Nutzen, den Sie haben

Im Fokus stehen der Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Reflektion der eigenen beruflichen Tätigkeit. Kompetenzen werden erweitert, die Ihnen helfen, die Gestaltung einer tragfähigen gesunden Beziehung zwischen sich, Bewohnern und anderen Beteiligten zu stärken. Durch den Wissenstransfer in konkrete Beispielsituationen aus dem Arbeitsalltag entwickeln die Teilnehmenden einen engen Bezug zur Praxis.

Sie erhalten Einblicke in das Krankheitsbild Depression, mit speziellem Blick auf den alten Menschen und seine Lebenswelt. Sie reflektieren ihre eigene Handlung im Umgang mit depressiven alten Menschen und gestalten individuelle Beziehungen. Sie erlernen Fähigkeiten, die den Umgang mit depressiven Menschen im Alltag erleichtern und finden Maßnahmen und Möglichkeiten die eigenen Grenzen zu schützen - zum Erhalt der persönlichen psychischen Gesundheit.




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