Unser aktuelles Besuchskonzept

14. Juni 2021

Hier finden Sie das aktuelle Besuchs- und Schutzkonzept des St. Josefshauses (Stand 14.06.21). Bitte lesen Sie es im Vorfeld Ihres Besuches.

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Schutz unserer Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen haben wir unser Besuchs- und Schutzkonzept aktualisiert. Bitte verschaffen Sie sich vor Ihrem Besuch einen Überblick über unsere Maßnahmen. Sie können das Konzept hier als PDF-Datei laden:

Besuchs- und Schutzkonzept des St. Josefshauses in Frankfurt

Der Wortlaut:

 

Besuchskonzept/Schutzkonzept

Der stationären Pflegeeinrichtung „St. Josefshaus“ unter Berücksichtung der Erfordernisse durch die Corona-Pandemie

 

1.         Ausgangslage, Grundlagen und Zielsetzung des Konzepts

 

Die Covid-19-Erkrankung stellt für die BewohnerInnen des St. Josefshauses ein sehr hohes gesundheitliches Risiko dar, da davon auszugehen ist, dass alle BewohnerInnen aufgrund ihres Alters, ihrer Vorerkrankungen und ihrer eingeschränkten Mobilität zur Hochrisikogruppe gehören. Darüber hinaus besteht bei Auftreten einer COVID-19-Erkrankung in der Einrichtung aufgrund der gemeinsamen räumlichen Unterbringung, der Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten und z.T. nahem physischen Kontakt bei pflegerischen Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko für den Erwerb einer Infektion. Diese Situation erfordert den Einsatz breitgefächerter Strategien für die Prävention des Auftretens und der Weiterverbreitung einer COVID-19-Erkrankung innerhalb der Einrichtung sowie nach extern.  Unsere BewohnerInnen zu schützen, stellt für alle Beteiligten, die Leitung, die MitarbeiterInnen, die BewohnerInnen und ihre Angehörigen eine große Herausforderung dar, die mit starken Einschränkungen der sozialen Kontakte der BewohnerInnen einhergeht.

 

Die bisherigen strikten Besuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeeinrichtungen haben dazu beigetragen, das Risiko einer Infektionsübertragung zu verringern. Sie stellen jedoch gleichzeitig einen erheblichen Eingriff in die Grundrechte der Bewohnerinnen und Bewohner dar. Auch ist festzustellen, dass insbesondere BewohnerInnen in Pflegeeinrichtungen damit der Gefahr ausgesetzt werden, dass sich ihr Allgemein-und auch ihr Gesundheitszustand verschlechtert, da das Besuchsverbot zu einer Trennung von den Angehörigen und damit faktisch zu einer Kontaktsperre und zur Vereinsamung führt.

 

Nach der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus (Stand 29. Mai 2021) sind Einrichtungen verpflichtet, ein einrichtungsbezogenes Konzept aufzustellen, mit dem Ziel, das Schutzniveau bei Besuchen in Einrichtungen in hoher Qualität aufrecht zu erhalten.

 

Ein spezifisches Konzept in diesem Sinne muss somit

 

  • einerseits die besonderen Schutzbedürfnisse der gesamten Einrichtung unter Pandemiebedingen berücksichtigen und
  • anderseits dem Bedürfnis nach persönlichen Kontakten der BewohnerInnen Rechnung tragen

 

Das einrichtungsbezogene Konzept zum Schutz vor der Übertragung von Infektionen durch Besucherinnen und Besucher wurde nach Maßgabe der aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Handlungsempfehlungen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration sowie der einrichtungsbezogenen Hygienepläne erstellt. Die Vertretung der Bewohnerinnen und Bewohner wurde in die Erarbeitung des Konzepts mit einbezogen.

 

1.1       Risikobewertung und Überprüfung

 

Die Einrichtung nimmt eine regelmäßige Überprüfung und Risikobewertung vor. Hierzu zählen neben der Interessenabwägung zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der Bewohner/innen und den notwendigen Maßnahmen des Infektionsschutzes, auch die räumliche, personelle Situation, die baulich/räumlichen Gegebenheiten sowie die Möglichkeiten zur Isolierung bzw. Absonderung.

 

Bei der Risikobewertung sind ebenso folgende Aspekte mit einzubeziehen:

 

  • Das in der Kommune aktuell vorliegende Infektionsgeschehen. Dazu wird die lokale 7-Tage-Inzidenz von Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 herangezogen.
  • Im Falle einer Ausbruchssituation in der Einrichtung erfolgen Maßnahmen in enger Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt.
  • Eine individuell, pflegerisch-medizinische Risikoeinschätzung für die Bewohner/innen erfolgt regelmäßig in Absprache mit den Bewohner/innen bzw. Angehörigen sowie ggf. behandelnden Hausarzt.

 

Die Covid-19-Beauftragte wurde in die Liste der Beauftragten als solche mit aufgenommen. Die Beauftragtenliste hängt auf jedem Wohnbereich aus. Eine Funktionsbeschreibung, die die konkreten Aufgaben der Covid-19- Beauftragten beinhalten, liegt der Einrichtung vor. Zudem ist auf der Webseite des Seniorenzentrums St. Josefshaus der Name der Covid-19-Beauftragten sowie das Schulungsangebot („Helfen mit Herz und Verstand“, http://www.pflege-in-hessen.de/covid-19-schulungen/) veröffentlicht. Die Bekanntgabe neuer Regelungen etc. erfolgt zeitnah im Rahmen der täglich statt findenden Besprechungen (Blitz- Runden) mit den zuständigen Abteilungsleitungen durch die Einrichtungsleitung und/oder Pflegedienstleitung sowie der Covid-19- Beauftragten.

 

2.         Verlassen der Einrichtung

Das Verlassen der Einrichtung, auch für Wochenendbesuche, ist jederzeit möglich. Unter Beachtung der Regelungen der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkeverordnung vom 08.Mai 2020 in der jeweils gültigen Fassung, können sich BewohnerInnen des Hauses wie jeder andere Bürger im öffentlichen Raum bewegen, sich mit Angehörigen oder anderen Personen treffen oder z.B. für einen Spaziergang abgeholt werden. Dies gilt auch für BewohnerInnen, die im Rollstuhl sitzen. Eine Quarantänisierung bei Rückkehr nach einem Wochenendbesuch ist gemäß geltenden Verordnungen nicht vorgesehen.

In diesem Zusammenhang erfolgt in der Einrichtung ein gutes und tägliches Monitoring der Bewohner/innen, gemäß den Empfehlungen des Landes Hessen und des RKI.

3.         Besucherregelung gem. Landesverordnung

  • Im St. Josefshaus sind ausreichend Schutzausrüstungen (inklusive FFP2-Masken), Seife, sowie Desinfektionsmittel vorhanden, um auch BesucherInnen angemessen auszustatten. Dies gilt als allgemeine Voraussetzung für Besuche und ist dementsprechend gegeben.
  • Besuche können unter der Woche täglich in den Besuchszeiten von 10:00 – 12:00 Uhr sowie von  14:00 -17:00 Uhr statt finden. Besuche sind zudem am Wochenende in den Besuchszeiten von 10:00 – 17:00 Uhr durchgängig möglich.
  • Bewohner/innen des St. Josefshauses dürfen täglich Besuche empfangen. Es besteht keine Begrenzung bzgl. der Anzahl sowie Dauer der Besuche.
  • Die Pforte ist in den Besuchszeiten durch eine/n Mitarbeiter/in des Hauses besetzt. Die BesucherInnen werden an der Pforte in Empfang genommen und durch entsprechenden Mitarbeiter/in in die vorgeschriebenen Schutz- und Hygienebestimmungen gemäß Besuchs-/Schutzkonzept  eingewiesen. Besucher/innen registrieren sich auf dem dafür vorgesehen Besucherformular. Das Besucherformular  beinhaltet neben der schriftlichen Erklärung zu den Verhaltensregeln während des Besuches, folgende Angaben der Besuchsdaten:  
  • Name/Vorname Besucher/in
  • Anschrift Besucher/in
  • Telefonnummer Besucher/in
  • Datum und Uhrzeit des Besuchs
  • Name Bewohner/in
  • Temperatur bei Besuchsantritt

 

Die Daten werden bei jedem Besuch erhoben. Dem/Der Besucher/in wird vor Besuchsantritt die Körpertemperatur gemessen und entsprechend dokumentiert. Dies erfolgt berührungslos über ein tragbares Infrarot – Fieberthermometer.

  • Besucherinnen und Besucher müssen zu jeder Zeit eine Schutzmaske der Standards FFP2-, KN95-, N95- oder vergleichbare Maske ohne Ausatemventil (medizinische Maske) tragen, die bei Bedarf von der Einrichtung  zur Verfügung gestellt wird und den von der Einrichtungsleitung angeordneten Hygieneregeln nachkommen (siehe Besucherformular). Generell gelten die AHA + L - Regeln. Eine konsequente Händehygiene, das Einhalten eines Sicherheitsabstandes von 1,5 m und das generelle und korrekte Tragen der FFP2-Maske stehen im Zentrum aller infektionshygienischen Maßnahmen. Halten sich mehrere Personen in einen Raum auf, ist zudem ein regelmäßiger Luftaustausch sicherzustellen (siehe 4.1.1 Richtiges und regelmäßiges Lüften). Ausnahmeregelungen der generellen Maskenpflicht bestehen bei Besuchen auf dem Zimmer eines vollständig geimpften Bewohners (siehe 4.1. Besuche in den Bewohnerinnen- und Bewohnerzimmern), für Kinder unter 6 Jahren sowie bei Kontakten mit Bewohner/innen soweit es die Eigenart eines Besuches erfordert (Seelsorger/in, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Notarinnen und Notare, sonstige Personen, denen aus beruflichen oder therapeutischen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben Zugang zu gewähren ist, Personen zur Wahrnehmung von Tätigkeiten im Rahmen einer rechtlichen Betreuung, Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung, externe Mitglieder des Einrichtungsbeirates (momentan keine vorhanden) bzw. externe Einrichtungsfürsprecher/innen im Sinne des §5 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 4 Satz 1 des Hessischen Gesetzes über Betreuungs- und Pflegeleistungen in Ausübung ihres Amtes, Angehörige und Mitarbeitende von ambulanten Hospizinitiativen und –diensten die im Rahmen des Sterbeprozesses begleitend tätig sind sowie Mitarbeitende, die im Rahmen einer Behandlung der spezialisierten Palliativversorgung nach §73b Abs. 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch tätig sind). Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre dürfen jede medizinische Maske nach § 1a Abs. 1 Nr. 2 tragen. Hier zählt eine OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2-, KN95-, N95- oder vergleichbar ohne Ausatemventil (medizinische Maske).

 

  • Auch die Bewohnerinnen und Bewohner sollten bei Kontakten im Rahmen von Besuchen einen MNS tragen, soweit dies toleriert wird und aus gesundheitlichen Gründen machbar ist. Der MNS trägt dazu bei, die Ausbreitung von ausgestoßenen und möglicherweise erregerhaltigen Tröpfchen zu verringern. In Fällen, in denen der Abstand nicht sicher oder konsequent eingehalten werden kann, kann das korrekte Tragen eines MNS dazu beitragen, das Übertragungsrisiko zu reduzieren.
  • Lehnt der/die Bewohner/in im Rahmen von Besuchen das Tragen eines MNS konsequent ab, erfolgt der Besuch bei ausreichender Belüftung sowie Einhaltung des gebotenen Mindestabstandes. Um das individuelle und einrichtungsbezogenes Risiko zu reduzieren wird dem/der Besucher/in zudem ein Schnelltest angeboten.

 

4.         Ein sicheres Besuchssetting schaffen

 

4.1.      Besuche in den Bewohnerinnen- und Bewohnerzimmern

 

Grundsätzlich sind die Besuche in den Bewohnerinnen- und Bewohnerzimmern gestattet. Sofern während des Besuchs in diesem Bereich vorher und hinterher bei Besucher/innen sowie Bewohner/innen eine gründliche Händedesinfektion erfolgt, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig. Eine Maskenpflicht besteht nicht, wenn der Besuch im Zimmer des/der Bewohner/in statt findet und der/die Bewohner/in über einen vollständigen Impfschutz verfügt oder als genesen gilt gemäß COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung §2 Nr.2 und 3.

 

4.1.1.   Richtiges und regelmäßiges Lüften

 

Aufgrund der Jahreszeit finden gerade in den Herbst- sowie Wintermonaten Treffen mit Angehörigen auf dem Zimmer statt. Hier ist das regelmäßige Lüften unerlässlich. Aerosole sind ein möglicher Übertragungsweg des neuartigen Corona-Virus. Sie verteilen sich insbesondere in geschlossenen Innenräumen schnell im gesamten Raum. Laut aktueller Stellungnahme der Innenraumlufthygiene-Kommission  (IRK) am Umweltbundesamt kann ein regelmäßiges Lüften durch Stoß- und Querlüften in den Räumen das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 deutlich reduzieren. Im Anschluss an Zimmerbesuchen gilt daher eine Stoßlüftung bei weit geöffnetem Fenster über einige Minuten Dauer als besonders wirksam. Dies gilt ebenso für die Aufenthaltsräume bzw. Räumlichkeiten, in denen sich mehrere Personen gleichzeitig aufhalten. Hier wird ebenfalls mehrmals täglich für ausreichende Lüftung gesorgt.

 

 

4.2.      Ausgewiesene Besucherbereiche im Haus

 

Das St. Josefshaus hat mit der Pforte, der Kapelle, dem hinteren Flurbereich sowie dem Besprechungsraum vier Besucherbereiche im Haus eingerichtet, mit denen die Schutzmaßnahmen bestmöglich gegeben sind.

4.2.1    Kapelle: In der Kapelle wird der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besucherin bzw. Besucher und Bewohnerin bzw. Bewohner durch einen entsprechend dimensionierten Tisch gewährt.

4.2.2    Besprechungsraum: Der Besprechungsraum bietet aufgrund seiner Größe ausreichend Platz für zwei entsprechend dimensionierte Tische und bietet somit Platz für zwei Bewohner/innen sowie deren Besuch, sofern beide Parteien mit der Doppelbelegung einverstanden sind oder diese erwünscht ist.

            Aufgrund seiner großen zu öffnenen Fensterfronten kann der Besprechungsraum nach vorheriger Terminabsprache auf Wunsch auch für Fensterbesuche genutzt werden.

4.2.3    Hinterer Flurbereich: Ein entsprechend dimensionierter Tisch bietet auch im hinteren Flurbereich die Möglichkeit eines Besuches an und gewährt somit den Mindestabstand von 1,5 Metern.

Abhängig von den aktuellen räumlichen Gegebenheiten sowie Belegung dürfen sich,

um die notwendigen Vorgaben einhalten zu können, maximal 5 Personen gleichzeitig

in der Einrichtung (ausgewiesene Besucherbereiche) aufhalten. Auf den Verzehr von

Speisen und Getränken muss seitens der Besucher/innen in der Besuchszeit

verzichtet werden.

 

4.3.      Fensterbesuche

Das St. Josefshaus bietet in der Einrichtung zudem Fensterbesuche an – Angehörige dürfen sich durch das geöffnete Fenster mit ihren Lieben unterhalten. Zusätzlich trennt ein Tisch auf Seiten des/der Bewohner/in die Parteien voneinander. So wird der Mindestabstand von 1,5 Metern jederzeit eingehalten. Hierdurch wird ein Betreten der Pflegeeinrichtung mit der Gefahr des Eintragens von Viren vermieden.

 

  • Elektronische Kommunikationswege, z.B. mittels Telefon bzw. Videotelefonie werden zudem angeboten und ermöglichen somit den BewohnerInnen auch außerhalb der Besuchstermine einen persönlichen Kontakt.

 

5.         Organisation der Besuche und Testungen

  • Besucherinnen und Besucher müssen über ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 verfügen und diese auf Verlangen nachweisen. Ein Poc-Antigen-Schnelltest darf höchstens 24 Std. und ein PCR-Test höchsten 3 Tage vor dem Besuch vorgenommen worden sein. Die vorgelegten Testergebnisse müssen von Institutionen wie Apotheken und Testzentren stammen und die jeweils geltenden Anforderungen des Robert-Koch-Instituts erfüllen. Sollte vor Besuchsbeginn kein negatives Testergebnis vorliegen, können sich Besucher/innen im Rahmen der Besuchszeiten im Haus per PoC-Antigen-Test testen lassen. Keine Testverpflichtung besteht weiterhin für Besuche, die immer zu ermöglichen sind (§ 1b Abs. 3 Corona-EinrichtungsschutzVO) sowie für Kinder unter 6 Jahren.
  • Handelt es sich bei dem/der Besucher/in um eine vollständig geimpfte oder genesene Person im Sinne des §2 Nr.2 und 3 oder Nr. 4 und 5 der Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung, besteht keine Testpflicht. In diesem Fall ist die Vorlage des Impfausweises oder Bescheinigung einer überstandenen Covid-19-Erkrankungen vom Gesundheitsamt (alternativ bei genesenen Personen ärztliche Atteste) als Nachweisdokument ausreichend. Ein vollständiger Impfschutz liegt dann vor, wenn seit der Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim RKI für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage vergangen sind. Als genesen im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung gelten Personen, deren Infektion mit SARS-CoV-2 nachweislich (PCR-Test) mindestens 28 Tage und maximal 6 Monate zurückliegt.
  • Die Besucherinnen und Besucher werden beim Eintreffen in der Pflegeeinrichtung durch eine/n Mitarbeiter/in an der Pforte empfangen und in die erforderlichen Schutzbestimmungen wie unter anderem Hygieneregeln, das Abstandsgebot, das korrekte Tragen des Mund-Nasen-Schutz (MNS) eingewiesen. BesucherInnen führen zu Beginn des Besuchs eine hygienische Händedesinfektion durch. Der korrekte Sitz des Mund-Nasen Schutzes wird durch die zuständige MitarbeiterIn überprüft. Es wird darauf hingewiesen, den Besucherbereich bzw. Bewohnerinnen- oder Bewohnerzimmer auf direktem Weg aufzusuchen und wieder zu verlassen.
  • Besucherinnen und Besucher mit Erkältungssymptomen erhalten generell keinen Zutritt zur Einrichtung. In Extremsituationen wie der Sterbebegleitung

sind Ausnahmen möglich. Um Symptomfreiheit zu klären, wird vor jedem Besuch eine Befragung durchgeführt (Abfrage von Erkältungssymptomen sowie Kontakten zu Covid-19-Infizierten in den letzten 14 Tagen) und die Temperatur der Besucherinnen und Besucher gemessen.

 

  • Besucher/innen, die einen Besucherbereich im Haus oder im Zimmer nutzen, haben sich bei der Pforte  bzw. bei der Pflegekraft des jeweiligen Wohnbereiches abzumelden, damit der/die Mitarbeiter/in im Anschluss an den Besuch das Zimmer ausreichend lüften und die Kontaktflächen mittels Wischdesinfektion desinfizierend reinigen kann.
  • Die Einhaltung folgender Verhaltensregeln müssen BesucherInnen bei jedem Besuch in schriftlicher Form mit ihrer Unterschrift bestätigen (siehe Auflistung Besucherformular):
  1. Besuche im Haus sind im Rahmen der Besuchszeiten jederzeit, ohne vorherige telefonische Terminabsprache, möglich. Bitte melden Sie sich vor Besuchsbeginn an der Pforte und nutzen nach Einweisung in die Hygiene- und Schutzbestimmungen sowie vollständigem Ausfüllen des Besucherformulars, den direkten Weg in das Bewohnerzimmer bzw. ausgewiesenen Besucherbereich. Der Besuch im Haus ist nach vorheriger Anmeldung über die Pforte nur in den ausgewiesenen Besucherbereichen oder auf dem Zimmer erlaubt. Ein Betreten der Aufenthalts-/Tagesräume ist nicht gestattet. Im Rahmen der Zimmerbesuche gilt es die Aufzüge zu nutzen und sich direkt aufs Zimmer zu begeben.

 

Um auch in den Aufzügen den erforderlichen Mindestabstand zu gewährleisten, halten Sie sich bitte an die angegebene Maximalpersonenanzahl (Aushang vor den Aufzügen).

2)   Ein Spaziergang außerhalb des Hauses mit Angehörigen ist, nach vorheriger  Absprache, jederzeit möglich. Beim Verlassen der Einrichtung z.B. für einen gemeinsamen Ausflug, sollte wenn möglich auf einen gemeinsamen Verzehr von Speisen verzichtet werden. Sollten Sie dennoch eine gemeinsame Mahlzeit zu sich nehmen, dann achten Sie bitte auf den Mindestabstand von mindestens 1,5 m sowohl im Innen-/ als auch im Außenbereich. Angehörige sowie Bewohner/innen , können sich , wie jede/r andere Bürger/in auch, unter der Einhaltung der gesetzlichen Regelungen inklusive Hygiene- und Abstandsregelungen, außerhalb der Einrichtung frei bewegen.

3)   Sie müssen den angeordneten Hygieneregeln (Händedesinfektion sowie Tragen eines Mund-Nasen-Schutz) nachkommen.

4)   In folgenden Fällen wird ausdrücklich auf ein Besuchsverbot hingewiesen:

  • Besuchsverbot bei Vorliegen von Krankheitssymptomen für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankung verursacht), Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinn. Dies gilt, für den Fall, dass Sie als Besucher/in betroffen sind, jedoch auch, Angehörige des gleichen Hausstandes Krankheitssymtome aufweisen.
  • Das Betretungsverbot gilt hierbei nicht für vollständig geimpfte oder genesene Personen im Sinne des §2 Nr. 2 und 3 oder Nr. 4 und 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung, wenn das Betretungsverbot auf einer Symptomatik oder Absonderung einer oder eines Haushaltangehörigen beruht und die Absonderung nicht aufgrund einer in Deutschland noch nicht verbreitet auftretenden Virusvariante des Coronavirus SARS-CoV-2 mit vom Robert Koch-Institut definierten besorgniserregenden Eigenschaften erfolgt ist.

 

  • Ein Besuchsverbot besteht auch, solange Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuell angeordneten Absonderung nach § 30 des Infektionsschutzgesetzes aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen.

 

6.        Besucherregelungen für externe Personengruppen       

  • Personengruppen nach § 1 Abs. 2 sind, gemäß der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 13. März 2020 in der Fassung vom 15.05.2021, vom Betretungsverbot ausgenommen. Neben externen Dienstleistern wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Podologen, sowie andere Personen, die aus beruflichen Gründen die Einrichtung betreten müssen, zählen hierzu auch Mitarbeiter/innen der Seelsorge. Der Einrichtungsbeirat des St. Josefshaus verfügt zum jetzigen Zeitpunkt über kein externes Mitglied. Wäre dieser vorhanden, ist auch dem externen Einrichtungsbeirat in jedem Fall Zutritt zu gewähren.

 

  • Personengruppen nach § 1 Abs. 2 dürfen die Einrichtung nur mit Schutzkittel und medizinischen  Mund-/Nasenschutz  betreten. Dies wird ggf. von der Einrichtung gestellt.

 

6.1.      Organisation der Besuche und Testungen für externe Personengruppen sowie Mitarbeiter

  • Der/die Externe wird zudem zu möglichen Symptomen einer Coronainfektion sowie nach Kontakten zu Personen mit COVID-19 befragt. Zusätzlich wird die Temperatur gemessen und diese schriftlich dokumentiert. Der/Die Externe trägt sich auf den hierfür vorgesehen Formular (Besuchsbestätigung für externe Dienstleister) mit seinem Namen, Adresse sowie Telefonnummer ein, zudem wird der/die aufgesuchte Bewohner/in auf dem Formular angegeben. In die Hygiene-/Schutzbestimmungen sowie Verhaltensregeln wird durch die zuständige Mitarbeiter/in eingewiesen und durch Unterschrift der Externen auf entsprechendem Formular bestätigt.

 

  • Der Einrichtung liegen entsprechende Hygienekonzepte der externen Dienstleister vor.

 

  • Auch in der Einrichtung tätige, aber dort nicht dauerhaft beschäftigte Personen wie

z. B. Therapeutinnen und Therapeuten, Ärztinnen und Ärzte sowie weitere externe             Dienstleister/innen werden gemäß Test-Verordnung als „Besuchsperson“ getestet,        sofern Sie über kein negatives Testergebnis in Bezug auf       eine Infektion mit SARS-       CoV-2 verfügen (PoC-Antigen-Test darf auch hier höchstens 24 Stunden und ein            PCR-Test höchstens 3 Tage vor dem Besuchs vorgenommen worden sein).

 

  • Die PoC-Testung von Mitarbeiter/innen wird anlassbezogen durchgeführt, wenn das

arbeitstägliche Kurzscreening auf leichte Symptome hinweist oder der/die

Mitarbeiter/in einen Test wünscht. Eine PoC-Testung erfolgt darüber hinaus ohne weiteren Anlass bzw. ohne Auftreten von Symptomen zwei mal wöchentlich bei Mitarbeiter/innen und  ein mal wöchentlich bei Bewohner/innen. Bei Mitarbeiter/innen erfolgt der Test zudem bei Dienstantritt nach einer Abwesenheit von mehr als drei Tagen. Die Testverpflichtung gilt sowohl für die Eigen- als auch die Fremddienste in allen Bereichen (Reinigungskräfte, Küchenpersonal, Verwaltung etc.). Ausgenommen von der Testpflicht sind auch hier vollständig geeimpfte und genesene Personen gemäß COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung.

 

  • Die durchgeführten Testungen werden dokumentiert und auf Anforderung an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt. Die Dokumentationen werden mindestens drei Monate vollständig und geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte aufbewahrt. Werden die Testungen nicht ordnungsgemäß dokumentiert und aufbewahrt gilt dies als Ordnungswidrigkeit und wird als solche geahndet.

 

6.2       Masken, Regelungen für Mitarbeiter/innen

 

Die in den Einrichtungen tätigen Personen müssen zu jeder Zeit eine genormte FFP2-Maske, KN95- oder vergleichbare Maske ohne Ausatemventil tragen.

Dies gilt nicht für Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine medizinische Maske tragen können. Diese Mitarbeitenden werden nicht in der unmittelbaren Betreuung und Pflege von Bewohner/innen eingesetzt, bei der der Mindestabstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann.

 

Das Absetzen der Maske ist gestattet in nicht öffentlich zugänglichen Bereichen, so lange der Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen eingehalten wird; es ist ferner gestattet, wenn es zur Erbringung der Tätigkeit zwingend erforderlich ist. Die Einrichtungsleitung kann weitergehende Maßnahmen anordnen.

 

  1.       Regelungen Gemeinschaftsaktivitäten

 

  • Bei Gemeinschaftsaktivitäten bzw. Kontakten vollständig geimpfter Bewohnerinnen        und Bewohner untereinander (ohne Anwesenheit ungeimpfter Personen) wird auf das    Einhalten des Mindestabstandes und das Tragen eines Mundschutzes verzichtet.     Aufgrund einer bestehenden Impfquote von mehr als 90 % unter den Bewohnerinnen             und Bewohnern werden Gemeinschaftsaktivitäten im Seniorenzentrum St.       Josefshaus auch ohne Einhaltung des Abstandsgebots ermöglicht.  Idealerweise           sollte jedoch ein MNS getragen werden. Nichtgeimpfte werden darüber aufgeklärt,      dass bei Teilnahme ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Es erfolgt kein Ausschluss             von nicht geimpften Bewohnerinnen und Bewohnern bei der Planung/Durchführung   von Veranstaltungen und anderen Gemeinschaftsaktivitäten. Allerdings ist gemäß den Empfehlungen des RKI die Teilnahme von SARS-CoV-2-positiven bzw.             symptomatischen Bewohnerinnen und Bewohnern an Gemeinschaftsaktivitäten mit       SARS-CoV-2-            negativen Bewohnerinnen und Bewohnern nicht möglich. Die       Wahrnehmung von  Gemeinschaftsaktivitäten richtet sich im Übrigen nach den                                    aktuellen Empfehlungen des RKI.

 

 

7.         Sonstige Regelungen/Neu- und Wiederaufnahme

  • In Verantwortung und Interesse der uns anvertrauten Bewohner/innen behält sich die Einrichtungsleitung vor, die Besuchserlaubnis jederzeit zu widerrufen, bzw. den Besuch bei Nichteinhalten der Maßnahmen abzubrechen.
  • Bei bestätigtem Auftreten eines Covid 19-Falles in der Einrichtung sind Besuche grundsätzlich nicht gestattet, außer bzgl. der geregelten Ausnahmen (Sterbeprozesse und bestimmte Berufsgruppen).
  • Bei Auftreten eines meldepflichtigen Infektionsgeschehens haben jedwede Besuche zumindest bis zu einer erfolgten Abstimmung mit dem Gesundheitsamt zu unterbleiben.
  • Nach einem Aufenthalt in einem Krankenhaus aufgrund einer SARS-CoV-2-Infektion wird die Isolierung vom Gesundheitsamt auf der Grundlage von Empfehlungen des Robert Koch Institutes festgelegt. Ist ein KH-Aufenthalt aus einem anderen Grund notwendig gewesen, erfolgt bei Geimpften und Genesenen keine Absonderung bei Wiederaufnahme, dies gilt ebenso bei Neuaufnahmen von Geimpften /Genesenen. Sofern in einer Region die noch nicht verbreitet auftretende Virusvariante des Coronavirus SARS-CoV-2 mit vom Robert Koch-Institut definierten besorgniserregenden Eigenschaften vorhanden ist, erfolgt in jedem Fall eine Absprache mit dem Gesundheitsamt.


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