Inhouse-Angebote


Das neue Strukturmodell (SIS)

Inhouse Seminar zur Einführung des neuen Strukturmodells (SIS) in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen der Langzeitpflege

Ansprechpartnerin: Tanja Vogt
Kursleitung: Ute Justen MSc, Tanja Vogt

Hintergrund

Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) wurden im Jahr 2013 Empfehlungen zur Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation entwickelt und erfolgreich einem Praxistest unterzogen. Die seit Januar 2015 angebotene zweijährige Förderung einer Implementierungsstrategie der vereinfachten Dokumentation ist verbunden mit der Erwartung, dass sich bundesweit vollstationäre und ambulante Einrichtungen der Langzeitpflege daran beteiligen. Zur Einführung des neuen Strukturmodells (Strukturierte Informationssammlung SIS) in Ihrer Einrichtung bieten wir Ihnen Basisschulungen an. Ziel dieser Schulungen ist es, in dem zur Verfügung stehenden Zeitrahmen bei Ihnen ein vertieftes Verständnis für das Strukturmodell zu erreichen und Sie darauf vorzubereiten, das Strukturmodell in den jeweiligen Einrichtungen einzuführen und umzusetzen.

Themen, die Sie erwarten

1. Die Grundprinzipien des Strukturmodells

  • Die vier Elemente des Strukturmodells
  • Aufbau und Anwendung der SIS
  • Unterschiede zur bisherigen Dokumentation der Organisation

2. Aufbau und Anwendung der SIS

  • Praktische Anwendung und Erläuterungen zu den Feldern der SIS
  • Umsetzung des Strukturmodells anhand eines Praxisbeispiels
  • Umsetzungsplanung/notwendige Rahmenbedingungen
    zur Umstellung

3. Das narrative Interview

  • Feld B – Aufforderung zur narrativen Erzählweise
  • Übung narrativer Interviewführung anhand von Praxisbeispielen
  • Technik des Aktiven Zuhörens
  • Biographieermittlung, Rollenspiele und Fokussierung auf die Originalaussage (O-Ton)

Weitere Seminare des Themenfelds:

  • Schulung der nationalen Expertenstandards in Bezug auf die Risikoeinschätzung innerhalb der SIS
  • Reflexionstage im Sinne der Begleitung im Rahmen der Einführung des neuen Strukturmodells

 

 

Curriculum Palliative Praxis (DGP)

Inhouse Fortbildung Curriculum Palliative Praxis (DGP) 

Ansprechpartnerin: Tanja Vogt
Kursleitung: Ute Justen MSc, Tanja Vogt

Hintergrund

Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen Menschen  in der letzten Lebensphase. Das multiprofessio-nelle Team gewinnt in der dafür notwendigen in-dividuellen Versorgung und in der Wahrnehmung von krankheitsbedingten Symptomen immer mehr an Bedeutung. Das oberste Ziel ist hier die Entwicklung einer Haltung, die die Betroffenen  unterstützt, Lebensqualität zu erhalten und eige-ne Ressourcen zurückzugewinnen. Die seit dem Jahr 2015 im Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) geforderte gesundheitliche Versorgungsplanung setzt voraus, dass in stationären Einrichtungen Prozesse entwickelt werden, die die Bedürfnisse schwerkranker und alter Menschen frühzeitig in den Blick nehmen und die individuelle Begleitung und Unterstützung ermöglichen.

Themen, die Sie erwarten

  • Grundlagen und Anwendungsbereiche von Palliative Care und Hospizarbeit
  • Beratung und Begleitung 
  • Aspekte interprofessioneller Zusammenarbeit
  • Kommunikationsprozesse
  • Wahrnehmung 
  • Symptomkontrolle und deren Dokumentation (Schmerz erkennen und Schmerzmanagement)
  • Selbstpflege
  • Ethik und Recht
  • Abschied, Tod, Trauer 

Nutzen, den Sie haben:

Das Curriculum Palliative Praxis setzt auf die Aneignung von Basiskenntnissen unter der Berücksichtigung der Multiprofessionalität des Teams. Anhand der Storyline-Methode und dem so entstehenden Perspektivwechsel werden Er-fahrungen und intuitiv „richtiges“ Handeln in der Begleitung sterbender Menschen bewusst gemacht. Dieses didaktische Konzept ermöglicht handlungs- und praxisorientiertes Lernen mithilfe einer fiktiven Fallgeschichte. Kommunikationsprozesse und die Zusammenarbeit im Team werden so gefördert. Die Fortbildung kann als Modul I auf den Palliative Care Fachkraft Basiskurs angerechnet werden. 

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