Ärztinnen/Ärzte Pflege und medizinische Versorgung Soziale Arbeit Berufsgruppenübergreifend - Fortbildung

Einsamkeit – Ein Problem im höheren Alter?


Termin: 13.11.2024 | Dauer: 13. November 2024 | 8 Unterrichtseinheiten | Uhrzeit: 09:00 - 16:00 Uhr | Gebühr: 145 € | Zielgruppe: Mitarbeitende aus der Altenhilfe, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Betreuungskräfte, Interessierte aus den Bereichen der sozialen Arbeit | Anmeldeschluss: 14.10.2024 | Ort: Katharina Kasper Akademie, Dernbach | Ansprechpartner: Gabriele Gansen | Kursleitung: Dr. rer. nat. Elke Freudenberg

Hintergrund

Das Gefühl der Einsamkeit kann in jedem Alter und in jeder Lebenssituation auftreten. Beobachtungen und Umfragen zeigen allerdings, dass im höheren Alter das Gefühl der Einsamkeit zunimmt (siehe Forsa-Umfrage im Auftrag der Malteser aus dem Frühjahr 2021). Dieses Empfinden kann verschiedene Gründe haben: Der Ehepartner verstirbt, die eigenen Kinder wohnen weiter weg oder eine Krankheit erschwert durch drohende Immobilität und ggfs. dadurch entstehende Pflegebedürftigkeit den Erhalt und die Pflege von Kontakten, u.U. fehlen auch finanzielle Möglichkeiten, um sich an Aktivitäten des sozialen Umfeldes zu beteiligen. Anhaltende Einsamkeit und Isolation haben vielfach psychische und körperliche Erkrankungen zur Folge:  Es erhöht sich die Anfälligkeit für Depressionen oder Angststörungen, allgemein fehlt die Motivation, den Alltag zu bewältigen oder sogar weiter zu leben. Betroffene brauchen daher Unterstützung, um aus ihrer Vereinsamung und aus sozialer Isolation herauszufinden.

Auch in der stationären Altenhilfe kann bei den Bewohnern das Gefühl der Einsamkeit aufkommen: Trotz der Möglichkeit vieler Kontakte kann sich eine Bewohnerin allein, ausgeschlossen und einsam fühlen.  Sich selbst (und anderen) die Einsamkeit einzugestehen, fällt jedoch vielen Menschen schwer. Nicht selten fehlen auch die richtigen Worte dafür, manchmal geben eher Veränderungen im Verhalten Hinweise auf die seelische Befindlichkeit. 

Themen, die Sie erwarten

  • Hinweise, um möglichst frühzeitig Anzeichen von Einsamkeit zu erkennen und darauf reagieren zu können.
  • Informationen zu Offerten aus dem ambulanten Bereich („Pflegefreunde“, „Oll Inclusive“, „Mehr-Zeit-Pflege“, „Silbertelefon“ etc.) werden gegeben und gemeinsam wird geprüft, welche Angebote unter Nutzung der regionalen Netzwerke in die ambulante und/oder stationäre Altenhilfe integriert werden könnten.

Nutzen, den Sie haben

Die Teilnehmenden entwickeln Ideen und kreative Umsetzungsformen zur Linderung von Einsamkeitserleben




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