Pflege und medizinische Versorgung - Fortbildung

Berufspädagogische Fortbildung für Praxisanleiter nach § 4 Abs. 3 PflAPrV


Termin: 10.07.2023 | Dauer: 10.-12.07.2023 | 24 Unterrichtseinheiten | Uhrzeit: ganztägig | Gebühr: 395 Euro | Zielgruppe: Praxisanleiter in den Pflegeberufen | Anmeldeschluss: 11.06.2023 | Ort: Katharina Kasper Akademie, Dernbach | Ansprechpartner: Ilona Seel-Schön | Kursleitung: Jessica Adam

Hintergrund

Gemäß Pflegeberufereformgesetzes (PflBRefG) und Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegeberufe (PflAPrV) müssen Praxisanleiter eine kontinuierliche berufspädagogische Fortbildung von mind. 24 Stunden/Jahr gegenüber der zuständigen Behörde nachweisen (§ 4 Abs. 3 PflAPrV).

Themen, die Sie erwarten

TAG 1
Berufspädagogische und didaktische Grundlagen verstehen

  • Pädagogik und (Pflege-)Didaktik
  • Berufspäd. Leitbegriffe (Kompetenz-, Lernfeld und Handlungsfeldorientierung)
  • Curriculum
  • didaktische Entscheidungen treffen

TAG 2
Berufspädagogisches und didaktisches Handeln in der (Pflege-)Praxis umsetzen

  • Pflegeprozess nach Fiechter und Meier
  • Anleitungsprozess für Praxisanleitende
  • Anforderungen an Praxisanleitende
  • Methoden zur prozesshaften Anleitung
  • Anwendung und Dokumentation
  • Qualitätsmerkmale zur Durchführung von Praxisanleitung

TAG 3
Kulturelle Vielfalt in der Pflegepraxis

  • Kulturelle Unterschiede/unterschiedliches Verständnis von Pflege
  • "Erziehung" in der Anleitung
  • Das eigene Rollenbild kultursensibel überdenken
  • Vorteile und mögliche Probleme in Verbindung mit der Reformation des Pflegeberufegesetz
  • Strategien zur Anleitung ausländischer Pflegekräfte/ Auszubildende mit unterschiedlichem Werdegang

Nutzen, den Sie haben

Die Teilnehmenden erlangen eine berufspädagogische Basiskompetenz um den Anforderungen der generalistischen Ausbildung gerecht zu werden. Die Kompetenzen zur fachlichen und didaktischen Planung und Durchführung von Anleitungssituationen werden aufgebaut und vertieft.

Die Fortbildung erweitert den Blick auf die Interkulturalität in der Ausbildung – Verständnis/Offenheit für und Umgang mit Auszubildenden anderer Kulturen. Ziel der Fortbildung ist der Ausbau von sozial-ethischen, pädagogischen, didaktischen und psychologischen Kompetenzen sowie der Fähigkeit kommunikative Skills gezielt einzusetzen.




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