Interessierte Bürger*innen Pflege und medizinische Versorgung - Seminar

Online-Vortrag: „Abschied zu Lebzeiten – Demenz in der Familie“


Termin: 29.03.2023 | Dauer: 2 Unterrichtseinheiten | Uhrzeit: 17:30 - 19:00 Uhr | Gebühr: 30 Euro | Zielgruppe: Angehörige demenzkranker Menschen, interessierte Bürger*innen, Mitarbeiter*innen aus dem Gesundheits-und Sozialwesen | Anmeldeschluss: 22.03.2023 | Ort: Online-Schulung | Ansprechpartner: Gabriele Gansen | Kursleitung: Dr. rer. nat. Elke Freudenberg

Hintergrund

An- und Zugehörige von demenzkranken Menschen stehen unter einer enormen Belastung:  Sie müssen nicht nur die pflegerische Versorgung bewältigen, sondern sich auch mit der zunehmenden Veränderung der Persönlichkeit des Erkrankten beschäftigen. Viele haben das Gefühl, ihre kranken Angehörigen nicht mehr wiederzuerkennen. Für die meisten Familien stellt dies eine enorme Herausforderung dar.

Themen, die Sie erwarten

Angehörige sind auf einer existenziellen Ebene konfrontiert mit den Themen Pflicht, Verlust, Tod und Einsamkeit. Sie erleben zunehmende Distanz und Entfremdung vom erkrankten Familienmitglied, erfahren schmerzlich, dass gewohnte Kommunikationswege versperrt sind, spüren Angst vor der Zukunft, Hilflosigkeit und Ohnmacht. Die Trauer um den geliebten Menschen beginnt daher oft schon lange vor dessen eigentlichem Tod. In einer kurzen Einführung wird auf die Veränderungen, die eine Demenzerkrankung in der Familie für die begleitenden Angehörigen mit sich bringt, eingegangen. Anschließend werden Möglichkeiten des Umgangs und der Kommunikation vorgestellt, die helfen können, Konflikte zu minimieren und neue Wege des Miteinanders zu eröffnen. Damit sollen Möglichkeiten geschaffen werden, trotz der Erkrankung weiterhin gemeinsame, schöne Momente erleben zu können.

Nutzen, den Sie haben

Im Rahmen des Vortrages werden Hinweise zur Bewältigung dieser Situation gegeben und Kommunikationswege vorgestellt, auf denen sowohl auf verbaler als auch nonverbaler Ebene neue Brücken zueinander aufgebaut werden können. Zudem werden Angehörige ermutigt, auch sorgsam auf ihre eigenen Ressourcen zu achten.

  • Stärkung pflegender Angehöriger von demenzerkrankten Menschen
  • Hinweise auf alternative Interaktions- und Kommunikationsmöglichkeiten




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