Pflege und medizinische Versorgung - Fortbildung

- Zusatztermin - Berufspädagogische Fortbildung für Praxisanleiter nach § 4 Abs. 3 PflAPrV (3-tägige Pflichtfortbildung)

Tag 1: Praxisanleitung im Generationenkonflikt | Tag 2: Neuigkeiten in der Pflegeausbildung und gesetzliche Rahmenbedingungen | Tag 3: Perspektivwechsel - Auszubildende im Konflikt zwischen Theorie und Praxis

Termin: 23.11.2022 | Dauer: 23. - 25. November 2022 | 24 Unterrichtseinheiten | Uhrzeit: 9 - 16 Uhr | Gebühr: 380 € | Zielgruppe: Praxisanleiter in den Pflegeberufen | Anmeldeschluss: 16.11.2022 | Ort: Katharina Kasper Akademie, Dernbach | Ansprechpartner: Ilona Seel-Schön | Kursleitung: Jessica Adam

Hintergrund

Mit in Kraft treten des Pflegeberufereformgesetzes (PflBRefG) und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegeberufe (PflAPrV) müssen Praxisanleiter eine kontinuierliche berufspädagogische Fortbildung im Umfang von mindestens 24 Stunden pro Jahr gegenüber der zuständigen Behörde nachweisen (§ 4 Abs. 3 PflAPrV).

Themen, die Sie erwarten

Tag 1:

Fachkräfte gewinnen, ausbilden und halten – eine Herausforderung für die Pflege. Es geht darum neue Generationen in die Pflege zu integrieren. Unterschiedliche Einstellungen, Sichtweisen und Erwartungen der Generationen treffen aufeinander – Konflikte sind vorprogrammiert. Generationenkonflikte, die dazu führen können, dass Auszubildende ihre Ausbildung abbrechen oder sich danach gegen einen Berufsweg in der Pflege entscheiden. Was bedeutet moderne Praxisanleitung vor diesem Hintergrund und welchen Beitrag kann sie im Hinblick auf Mitarbeitergewinnung und -bindung leisten?

Inhalte:

  • Generation Y
  • Generation Z
  • Welche Generationen sind in der Pflege(-ausbildung) vertreten?
  • Generationskonflikte allgemein: Umgang, Chancen und Herausforderungen
  • Chancen im Umgang mit der Generation Y/Z
  • Anleitungsinhalte generationsorientiert gestalten

Tag 2:

Das neue Pflegeberufegesetz und die generalistische Pflegeausbildung haben viele Veränderungen in der praktischen Ausbildung mit sich gebracht. Neue Aufgaben haben die Rolle des Praxisanleiters verändert und diese insgesamt aufgewertet und gestärkt. Praxisanleiter müssen mit den gesetzlichen Grundlagen der Generalistik vertraut sein und pflegerische Handlungen sicher den neuen Kompetenzbereichen zuordnen können.

Inhalte:

  • Was bedeutet „generalisierte Pflegeausbildung“?
  • Warum gibt es die generalisierte Pflegeausbildung?
  • Das Pflegeberufegesetz und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
  • Praktische Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben
  • Wie kann die Theorie in die Praxis umgesetzt werden?
  • Kompetenzorientierte Bewertungen vornehmen

Tag 3:

Schule und Praxis oft ein Widerspruch in sich? Auszubildende stehen oft im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis - ein Dilemma für Auszubildende. Aber diese Situation stellt Auszubildende und Praxisanleiter gleichermaßen vor besondere Herausforderungen. Wie wichtig ist ein intensiver Austausch aller Beteiligten? Ein Perspektivwechsel kann helfen, Lösungswege zu finden.

Inhalte:

  • Theorie versus Praxis
  • Zwischen Anspruch und alltäglicher Wirklichkeit
  • Blickwinkel verändern
  • Die Rolle(n) des Praxisanleiters
  • Lösungsstrategien
  • Vernetzung und Kommunikation

Nutzen, den Sie haben

Aufrechterhaltung und Aktualisierung von berufspädagogischen Kompetenzen und praxisrelevanten Wissen




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