Pflege und medizinische Versorgung - Fortbildung

Berufspädagogische Fortbildung für Praxisanleiter nach § 4 Abs. 3 PflAPrV (3-tägige Pflichtfortbildung)

Tag 1: Einarbeitung neuer Mitarbeiter durch die Praxisanleitung Tag 2: Im Konflikt: Praxisanleitung im Spannungsfeld der Praxis Tag 3: Praxisanleitung im Rahmen von Palliative Care – eine besondere Herausforderung

Termin: 16.11.2022 | Dauer: 16. - 18. November 2022 | 24 Unterrichtseinheiten | Uhrzeit: 9 - 16 Uhr | Gebühr: 380 € | Zielgruppe: Praxisanleiter in den Pflegeberufen | Anmeldeschluss: 19.10.2022 | Ort: Katharina Kasper Akademie, Dernbach | Ansprechpartner: Ilona Seel-Schön | Kursleitung: Monika Graeff-Faulhaber

Hintergrund

Mit in Kraft treten des Pflegeberufereformgesetzes (PflBRefG) und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegeberufe (PflAPrV) müssen Praxisanleiter eine kontinuierliche berufspädagogische Fortbildung im Umfang von mindestens 24 Stunden pro Jahr gegenüber der zuständigen Behörde nachweisen (§ 4 Abs. 3 PflAPrV).

Themen, die Sie erwarten

Tag 1:

Einarbeitung neuer Mitarbeiter durch die Praxisanleitung. Die Einstellung neuer Mitarbeiter in Zeiten des Fachkräftemangels ist nur die halbe Miete. Neuen Mitarbeitern durch eine gezielte und strukturierte Einarbeitung Sicherheit und Motivation zu geben und sie erfolgreich ins Team zu integrieren ist eine andere. Hier kann die Praxisanleitung durch ihre Fachkompetenz unterstützende wirken.

Inhalte:

  • Schritte in der Einarbeitungsphase – der erste Eindruck zählt
  • Einarbeitungskonzept
  • Hand in Hand mit den Kollegen
  • „Patenschaften“
  • offene Kommunikation
  • gelungene Feedback-Gespräche
  • Reflexion der Praxis / Praxisbeispiele

Tag 2:

Im Konflikt: Praxisanleitung im Spannungsfeld der Praxis

Anleiten und lernen - im Alltag. Ist das nicht oftmals schon ein Widerspruch in sich? Der Anspruch an eine objektive Einschätzung des Lernstands des Schülers, daraus abgeleitete, individuelle Lernziele sowie die Erarbeitung und Durchführung von situativen Anleitungssituationen sind aus Sicht des Praxisanleiters nur die ersten Schritte einer verantwortlichen Anleitungssituation. Doch hier treffen Anspruch und Wirklichkeit aufeinander.

Inhalte:

  • Die Rolle des Praxisanleiters: Mitarbeiter oder Praxisanleiter?
  • Die Rolle des Lernenden: untergeordnete Arbeitskraft oder selbständiger Schüler?
  • Konfliktmoderation
  • Praxisanleitung kompetent gestalten
  • Reflexion des Pflegealltags / Arbeit an Praxisbeispielen

Tag 3:

Praxisanleitung im Rahmen von Palliative Care – eine besondere Herausforderung. Die Begleitung und Pflege von multimorbiden oder auch sterbenden Patienten / Bewohnern ist eine besondere Aufgabe. Hier ist nicht nur alleine pflegerisches Können gefragt, sondern ein hohes Maß an Sensibilität für die Bedürfnisse und Wünsche des Patienten / Bewohners, um eine bestmögliche Lebensqualität sicherzustellen. „Ganzheitlichkeit“ bekommt in dieser Form der Versorgung einen hohen Stellenwert. Andererseits ist es aber vielleicht gerade für junge SchülerInnen ein „schwieriges“ Thema, mit eigenen Ängsten und Fragen verbunden. Hier eine Anleitung zu schaffen, die zum einen den Bedürftigen berücksichtig aber gleichermaßen den Schüler gut anleitet und begleitet ist eine Herausforderung.

Inhalte:

  • Palliative-Care: Umgang mit schwerstkranken und Sterbenden
  • Pflegeinterventionen und Ganzheitlichkeit
  • Ethische Grundhaltungen
  • Selbstreflexion
  • Ideen und Kompetenzen für die Anleitsituation
  • praxisorientierte und erfahrungsorientierte Anleitung planen und durchführen
  • Fallbeispiele

Nutzen, den Sie haben

Aufrechterhaltung und Aktualisierung von berufspädagogischen Kompetenzen und praxisrelevanten Wissen




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