Pflege und medizinische Versorgung - Weiterbildung Fortbildung

Basiscurriculum Palliative Care für Pflegefachkräfte (160 Unterrichtseinheiten)


Termin: 02.11.2020 | Dauer: 160 Unterrichtseinheiten; Modul I: 02.-06.11.2020, Modul II: 01.-05.02.2021, Modul III: 12.-16.04.2021, Modul IV: 05.-09.07.2021 | Uhrzeit: Mo – Do: 9 – 17.15 Uhr; Fr: 8.45 – 14.45 Uhr | Gebühr: 1.785,- € | Zielgruppe: Pflegefachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen der Pflege (z.B. Krankenhaus, Hospiz, Pflegeeinrichtung, ambulante Pflegedienste, ambulante Hospizdienste). Eine mindestens zweijährige Berufspraxis wird empfohlen. | Anmeldeschluss: 02.10.2020 | Ort: Aloysia Löwenfels Haus, Dernbach | Ansprechpartner: Dr. Christoph Lerchen | Dr. Elke Freudenberg | Gabriele Gansen

Hintergrund

Palliative Care ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten sowie deren An- und Zugehörigen, die mit Problemen konfrontiert sind, welche mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen. Palliative Care wird in einem Lebensabschnitt wichtig, in dem das Ziel nicht die kurative Heilung oder Lebensverlängerung um jeden Preis, sondern vielmehr die Möglichkeit zu einem guten und möglichst beschwerdefreien Leben bis zuletzt ist. Die Symptomlinderung sowie das Eingehen auf psychische, soziale und spirituelle Bedürfnisse hat dabei absolute Priorität.

Themen, die Sie erwarten

•    Grundlagen und Entwicklung von Palliative Care und Hospizarbeit
•    Organisationsformen von Palliative Care und Hospizarbeit
•    Anwendungsbereiche von Palliative Care
•    Symptomkontrolle belastender Symptome und Therapiemöglichkeiten
•    Psychosoziale Aspekte in der letzten Lebensphase
•    Spirituelle und existenzielle Bedürfnisse in der letzten Lebensphase
•    Klinische und ethische Entscheidungsfindung am Lebensende
•    Interkulturalität
•    Abschiednehmen und Trauer
•    Interdisziplinäre Teamarbeit 
•    Selbstwahrnehmung, Stressmanagement und Bewältigungsstrategien
•    Qualität und Qualitätssicherung

Nutzen, den Sie haben

Um den komplexen Bedürfnissen von lebensbedrohlich erkrankten Menschen und ihren An- und Zugehörigen zu begegnen, bedarf es der interdisziplinären Zusammenarbeit.  Interdisziplinarität  fordert die Fähigkeit und Bereitschaft, Grenzen der eigenen Profession zu verstehen, Expertisen anderer Professionen zu nutzen sowie eine gemeinsame Philosophie und gemeinsame Ziele in der Begleitung zu entwickeln. Neben der Vermittlung der dafür notwendigen Kompetenzen, ist die Sensibilisierung für die besondere Haltung im Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie deren An- und Zugehörigen erklärtes Ziel der Weiterbildung. 

Die Weiterbildung entspricht dem Basiscurriculum Palliative Care für Pflegefachkräfte (160 UE, Zertifikat des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes, der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V.). Das Zertifikat entspricht den Rahmenvereinbarungen nach § 39a SGB V bezüglich der Anforderungen an die berufliche Qualifikation von Pflegepersonal.

Eine Bildungsfreistellung („Bildungsurlaub“) kann beantragt werden.




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